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Seenpark Müritz

 Ein ganz normaler Vorgang. Ein demokratisch gewähltes Parlament lehnt eine Vorlage ab. Ein seltener Vorgang – die Kette Aufstellungsbeschluss -> Bekanntgabe -> Einbeziehung der Träger öffentlicher Belange -> Auslegung -> Abwägung -> … endete diesmal nicht mit dem Beschluss des Vorhaben- und Erschließungsplanes Nr. 44.

Die Mehrheit der Stadtvertreter hat sich gegen diesen Entwurf ausgesprochen. Die Reaktionen sind massiv und leider auch zum Teil auch unsachlich. Da gehen die Vorwürfe in Medien, Gesprächen und E-Mail von Befangenheit bis Dummheit. Damit muss wohl ein Stadtvertreter leben.

Ich konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Stadtvertreterversammlung teilnehmen. Sonst hättte ich meine Ablehnung mit folgenden Punkten begründet:

  • Kubatur des Hotels viel zu mächtig (Gebäude mit den Maßen 94m mal 19m),
  • „unklare“ Berechnung der Anzahl der Stell- und Parkplätzen (604 Betten und 150 Bootsliegeplätze -> 260 Parkplätze),
  • Verkehrsanbindung für die große Betten- und Gästezahl nicht geeignet ( Verkehr über Papenbergstraße und Papenberg),
  • Projekt überlastet die Landenge zwischen Müritz und Feißneck.

Ja, in gewisser Weise bin ich natürlich befangen. Für mich als Warener ist diese Landenge eine der schönsten Plätze unserer Stadt. Damit kein Missverständniss entsteht – ich wohne in Warenshof!

Ja, die Investition und die damit verbundenen Arbeitsplätze könnte unserer Stadt sehr gut gebrauchen. 

Aber! Wenn unsere Stadt durch massive Bebauung auch der sensibelsten Stellen unserer Stadt ihr Gesicht verliert und damit austauschbar wird, könnte für viele Besucher kein Grund mehr bestehen, in unsere Stadt zu kommen.

Rüdiger Prehn

Haushalt 2010 die Zweite

Was die FDP in Person Herrn Schnur zum Haushalt 2010 von Waren hier tut, steht Ihr/Ihm zu. Das ist Demokratie-das wollen wir.Wir wollen aber keinen Amtsmißbrauch.Die Masse der eingebrachten Anträge zum HH 2010 steht in keinem Verhältnis zu ihrer Bedeutung und sind damit m.E. eindeutig ein Fall von Rechtsbeugung/Amtsmissbrauch. Kein Stadtvertreter, auch der FDP nicht, ist dafür gewählt, selbsdarstellerisch seinen Wählern zu schaden und  damit der Stadt. Diese Gefahr besteht hier wirklich – die Kosten für die FDP- Fraktion sind schon lange höher als ihr Nutzen und der  Fehlbetrag wird noch größer. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsauschusses der Stadt bin ich verpfichtet, dafür zu sorgen, das die FDP-Fraktion die Kosten der Behandlung ihrer Anträge selbst trägt.

Harald Zi.

Womit wir da wären, uns über  Nebensächlichkeiten zu streiten,statt über Inhalte – hier ca. 1.8 Mio Euro minus

Stadtvertretung hat sich konstituiert

Am 16.07.09 hat sich die Stadtvertretung konstitiert. Rüdiger Prehn, unser Kandidat für den Stadtpräsidenten unterlag mit nur 2 Stimmen dem Kandidaten der SPD. Wir gratulieren Herrn Norbert Möller zu seiner Wahl als Stadtpräsidenten, wünschen ihm Erfolg in seiner nicht immer leichten Arbeit und sichern ihm unsere Unterstützung und sachliche Zusammenarbeit zu.

Zum ersten Stellvertreter des Stadtpräsidenten wurde Heidemarie Engelking aus unserer Fraktion mit großer Mehrheit gewählt. Zweiter Stellvertreter wurde Herr Hans-Jürgen Kersten aus der Fraktion der CDU. Herzlichen Glückwunsch.

Die Wahl der Auschüsse erfolgt ebenfalls mit großer Mehrheit.

Konstituierung der Stadtvertreterversammlung

Am 16.07.2009 konstituiert sich die Stadtvertreterversammlung Waren (Müritz) im Bürgersaal. Wichtigste Tagesordnungspunkte sind die Wahl des Stadtpräsidenten und seiner Stellvertreter, die Wahl der Mitglieder und Vertreter der Ausschüsse, die Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters und der Mitglieder des Städte- und Gemeindetages.