Bei der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses ging es um die Aufteilung der finanziellen Zuwendungen der Stadt für Vereine und Verbände. Von 79.950 Euro im Jahr 2009 sind diese Zuwendungen auf 22.000 Euro für diese Jahr geschrumpft. Eine denkbar undankbare Aufgabe für die Vertreter des Sozialausschusses, diese knappen Mittel zu verteilen. Schweren Herzens stimmten die Vertreter der Linksfraktion den Vorgaben der Stadtverwaltung zu. Es tat weh. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Verzicht des Seniorenbeirates auf die ihm zugedachten Mittel zugunsten anderer bedürftiger Sozialverbände.
Ch.S.
Sozialausschußsitzung 4. Sitzung
Diese fand am 01.02. in der Regionalen Schule Waren-West statt. Die in Top 1 vorgesehene Besichtigung des Obdachlosenheimes in der Teterower Str. fiel aus, da wegen der Schneebehinderungen dies für die Ausschußmitglieder nicht sinnvoll war. (Wohl verständlich, wenn man tgl. die schlecht beräumten Gehwege und die mit Schnee zugeschobenen Parkmöglichkeiten sieht.) Neben der Besichtigung des Speiseraumes der Regionalen Schule Waren-West, der übrigens von den Kindern gern angenommen wird, ging es in der Ausschußsitzung u.a. um die Beschlußvorlage über die “Übergabe der städtischen Horte in freie Trägerschaft”. - Hatten wir ähnliches nicht schon mal mit der Übergabe der stadteigenen Kitas in die “Freie Trägerschaft”? Wollen wir noch weiteres Tafelsilber verscherbeln in zugegebenermaßen schlechten wirtschaftlichen Zeiten und uns damit den Einfluß in diese Einrichtungen entledigen? Eine finanzielle Entlastung stellt diese Beschlußvorlage ohne weiteres dar. Verschweigen wir doch aber nicht, daß die Stadt auch dann weiterhin an den privaten Betreiber zu Zuzahlungen verpflichtet ist.- Die beiden Vertreter der Linken im Sozialausschuß stimmten gegen die Beschlußvorlage. Daneben gab es 2 Enthaltungen und 4 Ja-Stimmen. Abschließend wird in der Stadtvertretersitzung am 23.02. über diese Vorlage entscheiden. Die Ausschußmitglieder erhielten dann noch eine Aufstellung der sozialen Verbände über die beantragten finanziellen Mittel, die oben genannte Verbände u. Einrichtungen in 2010 von der Stadt als Zuschuß für ihre Tätigkeit benötigen. Die eigentliche Beratung über die Bewilligung dieser Mitel findet in der nächsten Sitzung des Sozialauschusses statt. Es sei aber schon vorweggenommen, daß auch diese unterstützenden Gelder nach dem Willen unserer Stadtverwaltung gegenüber 2009 geringer ausfallen sollen.
Ch.S.
Am 28.09. trafen sich die Mitglieder des Sozialausschusses zu ihrer 2.Sitzung. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Ausschussvorsitzenden und seiner Stellvertreter. Dies sollte ja schon bei der 1. und damit eigentlichen Konstituierenden Sitzung geschehen. Siehe dazu den Artikel “Erste Konstituierung der Fachausschüsse”
Das Ergebnis der Konstituierung sieht nun wie folgt aus: Zum Vorsitzenden wurde Helga Weckert (CDU) gewählt, zum 1. Stellvertreter Roland Preibisch (SPD/Gruene) und zum 2. Stellvertreter Helga Weber (Die Linke)
Wie der Stadträsident, Norbert Möller, mitteilt, wird auf Grund eines Widerspruches von Daniel Borchert gegen die Wahlen während der Konstituierung des Sozialauschusses am 27.08.09 die Kostituierung wiederholt.
Die erneute Konstituierung soll nun am 28.09.2009 um 17:00 Uhr im Rathaussaal statt finden.
Am 27. und 28. August traten die ersten beiden Fachausschüsse der Stadt Waren (Müritz) zusammen, um ihre neuen Vorsitzenden und deren Stellvertreter zu wählen. Für den Vorsitz des Kulturs- und Bildungsauschusse hatte sich Heidemarie Engelking (DIE LINKE.) beworben. Sie wurde mit zweidrittel-Mehrheit gewählt und konnte sich gegen ihren Kontrahenten Andreas Handy (CDU) durchsetzen. Zum ersten Stellvertreter des Vorsitzenden wurde bei einer Enthaltung Petra Klebba (SPD) bestimmt. Die Wahl des zweiten Stellvertreters wurde vertagt, weil kein Vorschlag für diese Position eingebracht wurde.
Ganz anders hingegen ging es im Sozialausschuss der Stadt zu. Nachdem Stadtpräsident Norbert Möller (SPD) eingestand, dass bereits bei der Konstituierung des Kultur- und Bildungsausschuss Fehler gemacht wurden, weil nicht das älteste Ausschussmitglied die Sitzung eröffnete, ging der Sozialausschuss mit den gleichen Ergebnis auseinander mit dem er zusammentrat; es gibt keinen Vorsitzenden. Nachdem Roland Preibisch (SPD) seine Bereitschaft signalisierte, zog er jedoch zurück als ihm seitens der CDU bekannt wurde, dass die langjährige Vorsitzende des Sozialausschusse Helga Weckerth nicht mehr bereit ist zu kandidieren. Trotz dessen wurde mit den Stellvertretern munter weitergewählt. Eine rechtmäßige Wahl ist von Seiten der Fraktion DIE LINKE. nicht zu erkennen. Die Kommunalverfassung sieht ein anderes Wahlprozedere vor.
Wie mag es wohl weitergehen, wenn schon in 2 von 6 Ausschüssen offenbar Personalmangel und Uneinigkeit herrscht ?
Angemerkt: 270 € Sitzungsgeld für 9 Ausschussmitglieder kostete der Spaß, den sich die Stadt in der vergangenden Woche leistete. Geld, was eigentlich dringend benötigt wird. Dennoch wird sich der Sozialausschuss ein zweites mal konstituieren müssen.
Daniel Borchardt
Altenbetreuung, Behinderten- und
Seniorenförderung, Sozialwesen, Schutz und
Förderung der Familie sowie der Gleichstellung
von Frauen und Männern