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9. Kreisparteitag DIE LINKE. MSE

 

Am 22.10.2022 fand in der “Europäischen Akademie” in Eldenholz bei Waren (Müritz) der 9. Kreisparteitag der LINKEN Kreisverband Mecklenburgischen Seenplatte statt.
Nach dem Rücktritt der ehemaligen Co- Vorsitzenden Amina Kanew war es an der Tagesordnung, einen neuen Kreisvorstand zu wählen.
53 der noch 507 Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes waren der Einladung zum Parteitag gefolgt. Darunter auch die
MdL Elke-Annette Schmidt und Torsten Koplin.

Nach einleitenden Worten des scheidenden Co- Vorsitzenden Dirk Bruhn entbrannte eine hitzige Diskussion, die sich aber nicht um Themen des Kreisvorstandes und dessen zukünftige Ausrichtung und Arbeit drehte, vielmehr jedoch mit dem Thema des Umgangs der Partei mit der Bundestagsrede von Sahra Wagenknecht und ihrer Person allgemein beschäftigte.

Nach der Vorstellung der Kandidaten für den neuen Kreisvorstand erfolgten mehrere Wahlgänge.

So sieht dann nun der neue Kreisvorstand für MSE aus:

Dirk Bruhn                            Vorsitzender
Kathleen Wielandt              Stellvertreterin
Elke Schoenfelder               Schatzmeisterin

weitere Mitglieder:

Elvira Doehring                     Peter Nelle
Kornelia Gillert                      Peter Ritter
Kerstin Lenz                           Heiko Seifert
Elke-Annette Schmidt          Patrick Wielandt
Fabienne Urmoneit

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Fraktionssitzung mit weiterem Gast

Auf der heutigen Fraktionssitzung war, der mehrfachen Bitte von Bürgern und Unternehmern folgend, die Sorgen und Nöte vor Ort an die Spitzen der Landes- und Bundespartei weiter zu geben, Peter Ritter zu Gast.
Nachdem wir bereits in der vorigen Sitzung der Abgeordneten im Landtag Elke-Annette Schmidt die konkrete Situation in der Müritzstadt geschildert hatten, wurde nunmehr auch die Spitze der Landespartei entsprechend informiert.

Neben den Themen in den Ausschusssitzungen und den Beratungen der Arbeitsgruppen der Stadtverwaltung waren natürlich der Ukrainekrieg, die Energiekrise und der angestoßene Dialog mit dem „Müritzer Unternehmeraufstand“ unsere Gesprächs- und Streitpunkte.

Zum Dialog mit den Unternehmern besteht Einigkeit, die begonnene Diskussion weiterzuführen und auch beim Gespräch morgen beim Bürgermeister, als auch bei dem weiteren Treffen der Unternehmer am Mittwoch mit einem Fraktionsmitglied präsent zu sein.

Zur allgemeinen Situation wurden einstimmig folgende Positionen vertreten:

    • Stopp der Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, diese verlängern nur die Konflikte, das Leid und das Sterben aller Parteien
    • sofortige Verstärkung diplomatischer Aktivitäten mit dem Ziel einer für alle Seiten
      akzeptablen Verhandlungslösung in Vorbereitung auf die endgültige Beendigung des Krieges in der Ukraine
    • Einführung einer sozial gerechten Energiepreisbremse SOFORT und nicht erst im März
    • Finanzierung der Bremse durch die Einführung einer konsequenten Besteuerung der Krisengewinnler durch eine Übergewinnsteuer
    • Einrichtung eines Schutzschirmes für Stadtwerke und andere regionale Energieversorger
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