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Es gleicht einem Tollhaus, was sich in Erwartung der sog. Kreisgebietsreform in den Medien abspielt.
Noch ist ein Gesetz dazu in weiter Ferne, schon wird über Namen, Autokennzeichen und andere Formen der Gewinnbewahrung spekuliert. Auch wenn meine Partei dazu einen Grundsatzbeschluß gefaßt hat, den ich so nicht teile, dazu bin ich zu sehr Lokalpatriot.
Man sollte das Fell des Bären erst teilen , wenn er erlegt ist
Zur Zeit ist viel wesentlicher die Umstellung der Kommunalen Finanzrechnung von der Kameralistik auf das doppische Verfahren (Doppik),
Hier in kurzer Zukunft noch Klarheit, Wahrheit und Bürgerverständnis des städtischen Haushaltes sicherzustellen, dürfte selbst Profi`s schwerfallen.
Zum Schluß noch eine kleine Erinnerung: 1. September ist Weltfriedenstag; aus Waren wird massive Kriegsunterstützung am Afghanistankrieg betrieben ( im NK zu lesen) . Es hieß mal “Nie wieder Krieg von deutschem Boden” -Ich jedenfalls schäme mich.
Harald Zi.
Vor ungefähr 15 Jahren bin ich von einem ziemlich kreisbekannten (PDS) Linken Politiker ziemlich strigend ermahnt worden: “Harald, du kannst nicht nur meckern. Es gibt objektive Zwänge in der Ökonomie.” Ich bin sicher, er hat nicht das Schicksal gemeint.
Was jetzt mit dem Sparprogramm der Bundesregierung auf uns zukommt ist auch kein Schicksal – Merkel, Westerwelle und Co. sorgen auf infamer Weise dafür, dass die Reichen reich bleiben und die Armen ärmer werden. Es ist weder “gerecht” noch “fair”.
Wir sind gerade bei Prüfung der Jahresrechnung 2009. Diese Zahlen sind sozialpolitisch grausam genug, werden uns aber in künftigen Zeiten wie das wahre Paradies erscheinen. Sind die Sozialausgaben der Stadt 2009 noch machbar gewesen und Vereine dabei “finanzierbar”, so wird mit dem Folgenden das Eine oder/und Andere wegfallen.
Das ist kein Schicksal oder höherer ökonomischer Zwang – das ist purer Kapitalismus, ”Pfui Teufel” wage ich ein Zitat.
H.Zi.
Die Tagesordnung war kurz – die Sitzung dauerte drei Stunden. Am 14.04.2010 traf sich der Finanz- und Grundstücksausschuss im Jugendclub “Alte Feuerwache”. Die Anträge von Herrn Warnke zur “Förderung von Sport für Kinder und Jugendliche” und der Antrag zum Umgang mit den freiwilligen Leistungen wurden intensiv diskutiert.
U.a. wurde die Frage gestellt, warum nur der Kinder- und Jugendsport eine pro Kopf förderung erhalten sollte und nicht jede Art von Freizeitgestaltung in Vereinen und Verbänden. Warum soll der Waldläufer die Förderung erhalten, der Waldhornbläser jedoch nicht? Angeregt wurde ein “Freizeitgutschein” für Kinder und Jugendliche, den diese dann in den Vereinen und Verbänden abgeben können. Mit diese Gutscheinen könnten dann die Vereine- und Verbände gefördert werden. Das Nachdenken ist gestartet. Weiterlesen Wie weiter mit der Förderung?
Bei der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses ging es um die Aufteilung der finanziellen Zuwendungen der Stadt für Vereine und Verbände. Von 79.950 Euro im Jahr 2009 sind diese Zuwendungen auf 22.000 Euro für diese Jahr geschrumpft. Eine denkbar undankbare Aufgabe für die Vertreter des Sozialausschusses, diese knappen Mittel zu verteilen. Schweren Herzens stimmten die Vertreter der Linksfraktion den Vorgaben der Stadtverwaltung zu. Es tat weh. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Verzicht des Seniorenbeirates auf die ihm zugedachten Mittel zugunsten anderer bedürftiger Sozialverbände.
Ch.S.
Auf der gemeinsamen Sitzung des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschusses am 13.04.2010 wurde den Ausschussmitgliedern und vielen Besuchern, darunter einige Betreiber von Fahrgastschifffahrten, durch Verteter der plan4 GmbH – Büro für Infrastrukturplanung die Entwicklung des Projektes dargestellt. In mehr als 60 Minuten ging es von Plan 1 über Plan 4 (ein Vorschlag aus der Fahrgastschifffahrt) zum Plan 5. Dieser sieht den Ausbau des Stadthafens für 250 (!!) Sportboote (bis 15m Länge !!!) und 2 bis 3 Anlegeplätze für die Fahrgastschifffahrt UND den Bau eines Hafens für die Fahrgastschifffahrt mit 8 Dauerliegeplätzen an der Steinmole vor. Weiterlesen 2 Häfen in Waren (Müritz)
In der heutigen Sitzung des FuGA ging es u.a. um den Haushalt. Die Sitzung dauerte bis 21:30 Uhr. Deshalb nur ein kurzer Rückblick. Mehr folgt später.
Während der Diskussion erwähnte ein Unternehmer, der Mitglied des Ausschusses ist, dass er im letzen Jahr 15000 € “eigenes Geld, privates Geld” in den Sport gesteckt hat. 15000€ im Jahr sind 1250€ im Monat, die man ersteinmal übrig haben muss!
Ich bin sind 30 Jahren Lehrer und mein Jahresnettoeinkommen beträgt nur etwas mehr als das Doppelte dieses eigenen Geldes, dieses privaten Geldes.
Der gleiche Unternehmer teilte wenig später mit, dass er gegen eine Erhöhung der Gewerbesteuer sei und im Falle einer Erhöhung alles unternehmen werde, um weniger Gewerbesteuer zu bezahlen als bisher.
Dieser Unternehmer erwartet aber auch, dass die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten, um den Haushalt der Stadt zu sanieren.
Die Mitglieder des FuGA aus der CDU und der FDP unterstützten diese Meinung.
Rüdiger Prehn
Sozialausschußsitzung 4. Sitzung
Diese fand am 01.02. in der Regionalen Schule Waren-West statt. Die in Top 1 vorgesehene Besichtigung des Obdachlosenheimes in der Teterower Str. fiel aus, da wegen der Schneebehinderungen dies für die Ausschußmitglieder nicht sinnvoll war. (Wohl verständlich, wenn man tgl. die schlecht beräumten Gehwege und die mit Schnee zugeschobenen Parkmöglichkeiten sieht.) Neben der Besichtigung des Speiseraumes der Regionalen Schule Waren-West, der übrigens von den Kindern gern angenommen wird, ging es in der Ausschußsitzung u.a. um die Beschlußvorlage über die “Übergabe der städtischen Horte in freie Trägerschaft”. - Hatten wir ähnliches nicht schon mal mit der Übergabe der stadteigenen Kitas in die “Freie Trägerschaft”? Wollen wir noch weiteres Tafelsilber verscherbeln in zugegebenermaßen schlechten wirtschaftlichen Zeiten und uns damit den Einfluß in diese Einrichtungen entledigen? Eine finanzielle Entlastung stellt diese Beschlußvorlage ohne weiteres dar. Verschweigen wir doch aber nicht, daß die Stadt auch dann weiterhin an den privaten Betreiber zu Zuzahlungen verpflichtet ist.- Die beiden Vertreter der Linken im Sozialausschuß stimmten gegen die Beschlußvorlage. Daneben gab es 2 Enthaltungen und 4 Ja-Stimmen. Abschließend wird in der Stadtvertretersitzung am 23.02. über diese Vorlage entscheiden. Die Ausschußmitglieder erhielten dann noch eine Aufstellung der sozialen Verbände über die beantragten finanziellen Mittel, die oben genannte Verbände u. Einrichtungen in 2010 von der Stadt als Zuschuß für ihre Tätigkeit benötigen. Die eigentliche Beratung über die Bewilligung dieser Mitel findet in der nächsten Sitzung des Sozialauschusses statt. Es sei aber schon vorweggenommen, daß auch diese unterstützenden Gelder nach dem Willen unserer Stadtverwaltung gegenüber 2009 geringer ausfallen sollen.
Ch.S.
Meine grundsätzliche Meinung zu der längst überfälligen Haushalts-diskussion 2010 und folgende ist: Lieber eine neue Geldquelle auf als eine einzige Bücherei zu.
Geldquelle kann nicht sein wer Sozialhilfe und andere Formen regulären Lohnersatzes bezieht oder ein Familieneinkommen unter dem bundesdeutschen Durchschnitt bezieht .
Mit “Büchereien” sind natürlich auch Jugendeinrichtungen aller Art und Bildungsinstitute (Volkshochschule, Sportvereine usw.) gemeint.
Harald Zi.
Am 28.09. trafen sich die Mitglieder des Sozialausschusses zu ihrer 2.Sitzung. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des Ausschussvorsitzenden und seiner Stellvertreter. Dies sollte ja schon bei der 1. und damit eigentlichen Konstituierenden Sitzung geschehen. Siehe dazu den Artikel “Erste Konstituierung der Fachausschüsse”
Das Ergebnis der Konstituierung sieht nun wie folgt aus: Zum Vorsitzenden wurde Helga Weckert (CDU) gewählt, zum 1. Stellvertreter Roland Preibisch (SPD/Gruene) und zum 2. Stellvertreter Helga Weber (Die Linke)
Der Umweltausschuss der Stadt Waren (Müritz) hat sich auf seiner 1. Sitzung am 31.08.2009 konstituiert.
Zur Vorsitzenden wurde Jutta Gerkan (Grüne) gewählt, zum 1. Stellvertreter Helga Kuhn (Die Linke) und zum 2. Stellverter Rainer Espig (Die Linke).
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Sinn dieser Webseite Schön, dass Sie uns im WWW gefunden haben. Wir wollen mit unserer Internetpräsenz allen Interessierten die Möglichkeit geben, zu sehen, was unsere Fraktion für die Entwicklung unserer Stadt tut.
Dazu stellen wir uns vor und informieren Sie, wer in welchem Ausschuss mitarbeitet, wie Sie mit uns in Kontakt treten können – kurz und gut:
Wir wollen uns transparent mit Ihnen für unsere Stadt einsetzen.
Schrittweise wird diese Seite sowohl inhaltlich, als auch funktionell wachsen.
Nochmals: Herzlich wilkommen auf unserer Internetpräsenz.
Rüdiger Prehn
Fraktionsvorsitzender
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